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Dirk Bornhorst - elio GmbH

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OEKOSWISS
GLASHEIZUNG

In Zeiten der Energiewende spielt die Elektrifizierung von Gebäuden eine zentrale Rolle. Als elektrisches Heizsystem sorgt die Infrarotheizung für angenehme Strahlungswärme und bietet eine zukunftsfähige, wartungsarme Alternative zu fossilen Heizsystemen – für Neubau und Bestand.

Entwickelt und produziert wird die Oekoswiss Infrarotheizung von unserem Partnerunternehmen Oekoswiss Energy AG in der Schweiz – elio bringt sie als Teil eines ganzheitlichen Energiekonzepts zu Ihnen nach Hause.

 Dieter Bornhorst Hausbesitzer elio-Hybridprojekt in Stockach
Dieter Bornhorst
Hausbesitzer
elio-Hybridprojekt in Stockach
„Mit der Installation der Infrarotheizungen konnte ich meinen Erdgasverbrauch drastisch senken, während mein Stromverbrauch nur geringfügig anstieg. Ich finde es super, nicht nur langfristig Kosten, sondern auch CO2 einzusparen. Somit trage ich (m)ein kleines Stück zur Energiewende bei und spare bares Geld, eine win-win-Situation. Außerdem fühlen wir dort, wo wir sitzen, die Wärme und das ist angenehm!“

Infrarotheizungen – bedarfsorientiert und nachhaltig heizen

Die geringen Investitions- und Wartungskosten sowie die Möglichkeit zur Kombination mit Photovoltaik machen die elektrische Heizung zu einer wirtschaftlichen und umweltfreundlichen Alternative zu herkömmlichen Heizsystemen, ohne Abstriche beim Komfort. Einen kompakten Überblick über die Infrarotheizung finden Sie hier.

Einsatzmöglichkeiten von Infrarotheizungen

Neubau

Im Neubau ist die Infrarotheizung nach dem aktuellen Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) eine zulässige elektrische Vollheizung – insbesondere in gut gedämmten Gebäuden mit geringem Heizbedarf.

Bestand

In bestehenden Gebäuden lässt sich die Infrarotheizung unter bestimmten Voraussetzungen als Hybridlösung einsetzen, etwa in Kombination mit einer Abluftwärmepumpe. So profitieren auch Sanierungsprojekte von einer schnell umsetzbaren, elektrischen Heizlösung.

Zusatzheizung

Auch als punktuelle Zusatzheizung in einzelnen Räumen – etwa im Bad oder in selten genutzten Zimmern – ergänzt die Infrarotheizung bestehende Heizsysteme energieeffizient und ohne großen Installationsaufwand.

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ECO
Die Vorteile einer Oekoswiss Infrarotheizung
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Niedrige Investitionskosten
Da keine Rohrleitungen verlegt und keine Heizkörper oder Außenanlagen umgebaut werden müssen, ist der Installationsaufwand einer Infrarotheizung deutlich geringer als bei wassergeführten Systemen – das senkt die Anschaffungskosten spürbar.
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Zulässige Heizlösung nach aktuellem Gebäudeenergierecht
Die Infrarotheizung ist als elektrische Direktheizung auch im aktuellen Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) ausdrücklich als zulässige Lösung genannt – insbesondere in gut gedämmten Gebäuden mit geringem Heizbedarf. Damit setzen Sie auf eine Heizlösung, die unabhängig von politischen Diskussionen um fossile Systeme dauerhaft zukunftssicher bleibt.
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Lift & Coast System für schnelle Wärme in wenigen Minuten
Die Oekoswiss Infrarotheizung verfügt über das sog. „Lift & Coast System“, eine digitale Oberflächentemperierung der Frontseite für eine besonders kurze Reaktionszeit und gleichbleibend niedrige Oberflächentemperatur. So spürt man die angenehme Strahlungswärme innerhalb weniger Minuten, während das Paneel nicht zu heiß wird. Da die Infrarotheizung trotzdem im Niedrigenergie-Bereich arbeitet, kann vergleichbar mehr Energie eingespart werden. Mehr Inforationen zum Lift & Coast System finden Sie hier.
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Wartungsarm und langlebig
Ohne bewegliche Teile, Pumpen oder Ventile benötigt eine Infrarotheizung über Jahrzehnte keine regelmäßige Wartung – das spart laufende Kosten und Aufwand im Betrieb.
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Gesundes Raumklima, weniger Schimmelrisiko
Die Strahlungswärme erwärmt Wände und Oberflächen statt nur die Luft. Das hält die Raumluftfeuchtigkeit im Gleichgewicht, beugt Schimmelbildung vor und sorgt für ein angenehmes, staubarmes Raumklima.
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CO2 sparen mit erneuerbaren Energien
Als elektrisches Heizsystem lässt sich die Infrarotheizung direkt mit Ökostrom oder einer eigenen Photovoltaikanlage kombinieren. So heizen Sie nahezu klimaneutral und reduzieren Ihren CO2-Ausstoß dauerhaft.
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Heizen nur bei Bedarf
Da jeder Raum einzeln gesteuert werden kann, heizen Sie ausschließlich dort, wo Sie sich gerade aufhalten. Das spart Energie gegenüber zentral gesteuerten Heizsystemen, die ganze Wohnflächen gleichmäßig beheizen – getreu dem Motto „Die beste Kilowattstunde ist die, die nicht gebraucht wird.“
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Kaum Energieverluste
Infrarotheizungen wandeln nahezu 100 % der eingesetzten elektrischen Energie direkt in Wärme um. Da kein Heizungswasser durch Rohrleitungen transportiert wird, entstehen anders als bei zentralen Heizsystemen praktisch keine Verteil- und Leitungsverluste – jede eingesetzte Kilowattstunde kommt nahezu vollständig im Raum an.
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Geprüfte Qualität
Die Front besteht aus eisenoxidarmem Spezialglas mit keramischer Beschichtung für einen besonders hohen Strahlungswärme-Anteil. Die Strahlungsleistung ist zusätzlich nach Norm IEC 60675-3 an der TU Dresden geprüft – eine unabhängige Bestätigung der Qualität.
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Bis zu 15 Jahre Garantie
Auf die Oekoswiss Infrarotheizung erhalten Sie 10 Jahre Garantie, optional erweiterbar auf 15 Jahre – ein klares Signal für die Langlebigkeit und Verarbeitungsqualität der Technologie.
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Steuerbar per Smart Home
Die Oekoswiss Infrarotheizung lässt sich mit gängigen Regelungstechnik-Systemen verbinden oder über programmierbare Funk-Thermostate steuern – für eine noch genauere, raumweise Regelung.

Produktpalette Infrarotheizungen

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Infrarotheizungen sind einfache, wartungsarme und langlebige Geräte. Es gibt keine beweglichen Teile. Im Vorfeld ist darauf zu achten, dass eine korrekte raumweise Heizlastberechnung durchgeführt wird. Auch bei der Installation einer Wärmepumpe ist diese erforderlich. Nur so können Vorteile wie kurze Reaktionszeiten und bedarfsorientiertes Heizen voll ausgeschöpft werden.

Auf jeden Fall. Bei Bestandsgebäuden ist zu berücksichtigen, wie hoch der Wärmebedarf ist. In Verbindung mit dem vorhandenen Heizungssystem, welches mit einer kleinen Wärmepumpe ausgestattet und mit einer PV-Anlage kombiniert wird, sind Infrarotheizungen auch wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll einzusetzen.

Unser Ansatz gründet darauf, den größtmöglichen Ertrag an solarer Energieerzeugung am Gebäude zu generieren. Der Bedarf elektrischer Energie für die Sektoren Raumwärme, Warmwasser, Nutzerstrom und E-Mobilität soll maximal gedeckt werden. Die Infrarotheizungen werden je nach raumweiser Heizlast dimensioniert. Der Wärmepumpenboiler für das Brauchwasser wird dabei in Abhängigkeit der Personenanzahl ausgelegt. Sollte hier keine sinnvolle, wirtschaftliche Möglichkeit gegeben sein, wird das Heizsystem um eine Kleinstwärmepumpe erweitert. Übergangsweise kann auch die bestehende Gas- oder Ölheizung unterstützen.

Ja. Der minimale Neubaustandard ist mittlerweile das KFW 55 Gebäude. Aufgrund der hohen Dämmvorschriften und energetischen Optimierungen ist es problemlos möglich, die erforderliche Heizleistung mit Infrarotheizungen zu decken.

Eine Wärmepumpe wird aufgrund des Sicherheitsfaktors und vorgegebenen Standards oft zu groß dimensioniert, da über das wassergeführte System Verluste auftreten. Weiter erfordert sie deutlich höhere Kosten für die Installation der Wärmeverteilung und der Fußbodenheizung. Werden die eingesparten Kosten in eine großflächige PV-Anlage investiert, ergibt sich bei den Gesamtkosten ein klarer Vorteil für das solarelektrische Gebäude.

Die tatsächlichen Kosten hängen von mehreren Faktoren ab, z. B. davon wie hoch der Wärmebedarf ist oder wie maximal groß die PV-Anlage dimensioniert werden kann. Daher kann man nie eine pauschale Aussage über die Stromkosten machen. Ein Beispiel für den steigenden Stromverbrauch vs. sinkender Gasverbrauch im Bestandsbau finden Sie hier.

Je kurzwelliger Strahlung auftritt, desto schädlicher ist sie. UV- oder radioaktive Strahlung ist gefährlich, da sie sehr energieintensiv sind. Infrarotstrahlung liegt im Langwellen Bereich und ist somit nicht zu aggressiv. Der positive Effekt von Infrarotstrahlung wird besonders im Wellnessbereich mit Infrarotkabinen genutzt.

Im Gegensatz zu konvektiven Heizsystemen erfolgt die Wärmeverteilung mit Infrarotheizungen nicht primär über die Luft, sondern über die Oberflächen im Raum. Auf Grund ihrer Bauart weisen Infrarotheizungen im Vergleich einen deutlich höheren Strahlungswirkungsgrad auf. Wie wir es von Sonnenstrahlen kennen, werden auch Infrarotstrahlen in Wärme umgewandelt, sobald sie auf Wände, Boden, Gegenstände und Menschen treffen. Die Oberflächen geben die umgewandelte Wärme wiederum in den Raum bzw. an die Luft ab. Diese Funktionsweise sorgt für eine angenehme und schnelle Wärmeverteilung bei gleichbleibend hoher Luftfeuchtigkeit. Durch den Strahlungseffekt fühlt sich die Raumtemperatur für den Menschen ein paar Grad wärmer an, als sie eigentlich ist – d h. gleiche Behaglichkeit bei geringerer Raumlufttemperatur.

Ein weiterer Vorteil der speziellen Funktionsweise ist die Trocknung der Bausubstanz. Wegen der überwiegend konvektiven Wärmeverteilung bei herkömmlichen Heizsystemen sinkt die Luftfeuchtigkeit, während die Wände kühl und feucht bleiben. Die Folge: trockene und oftmals staubige Luft, feuchte Wände mit schlechterer Dämmung sowie ein erhöhtes Schimmelrisiko. Bei Infrarotheizungen dreht sich der Effekt um: warme Wände sorgen für optimale Luftfeuchtigkeit, eine verbesserte Wärmedämmung und beugen Schimmel vor.

Neben der oben erwähnten Funktionsweise gibt es noch weitere Aspekte, welche die Infrarotheizung auszeichnen. Ein weiterer essenzieller Punkt: Infrarotheizungen haben durch ihren Aufbau eine besonders schnelle Reaktionszeit im Vergleich zu wassergeführten Systemen. Innerhalb weniger Minuten erreichen sie ihre Zieltemperatur. Lange Vor- und Nachlaufzeiten fallen somit weg und ermöglichen tatsächliches raumweises bzw. anwesenheitsorientiertes Heizen.

Das Gehäuse einer Infrarotheizung besteht oftmals aus Stahlblech, mit Pulver- oder Mineralbeschichtung auf der Vorderseite, oder bei höherer Qualität aus Glas bzw. Keramik. Wie auch bei Kachelöfen weist Glaskeramik einen hohen Emissionsfaktor auf, wodurch der Anteil an Strahlungswärme steigt. Dies sorgt wiederum für eine besonders angenehme Wärmeverteilung. Gleichzeitig ist Glas ein guter Wärmeisolator, was vor allem am Randbereich bzw. seitlichen Übergang zur Rückseite von Vorteil ist.

Um zusätzliche Wärmeverluste zu vermeiden, befindet sich auf der Rückseite der Heizschicht eine Wärmeisolierung. Diese verhindert, dass Wärme nach hinten abgegeben wird.

Der Kern der Infrarotheizung besteht i. d. R. aus Heizmatten mit Kohlenstofffasern, Metalldrähten oder einer Heizfolie, welche den Strom in Wärme umwandelt. Je nach verbautem Material und Technik erreichen Infrarot-Paneele eine Oberflächentemperatur von 80°C – 120°C und halten diese gleichmäßig (Beispiel Oekoswiss Infrarotheizungen mit gleichbleibend hoher Oberflächentemperatur von ca. 86°C). Berührt man ein Paneel kurzzeitig, verursacht das keine Verbrennungen.

Infrarotheizungen kämpfen mit dem Vorbehalt, dass sie Stromfresser seien und im Betrieb enorm hohe Kosten verursachen würden. Ganz entgegen diesem Vorurteil verringert die Stromdirektheizung sogar den Heizwärmebedarf durch ihre besondere Wirkungsweise (schnelle Reaktionszeiten) bzw. ihren bedarfsorientierten Einsatz beispielsweise durch Präsenzmelder.

Generell gilt: beim Verbrauch einer Infrarotheizung kommt es immer auf die individuellen Rahmenbedingungen eines Gebäudes an (wie z. B. weitere vorhandene Heizsysteme, Wärmedämmstandard etc.). Besonders in Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach und / oder an der Fassade sind Infrarotheizungen sinnvoll.

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