
Sie haben Fragen zum solarelektrischen Gebäudekonzept oder möchten eine erste Beratung?
Wir sind gerne für Sie da.
Ihr Ansprechpartner
Dirk Bornhorst
Für ein persönliches Erstgespräch aus Sie uns eine Anfrage über unser Kontaktformular.
SOLAR

Brauchwasser-Wärmepumpen nutzen die in der Umgebungsluft enthaltene Wärme, z. B. des Aufstellraums oder der Außenluft, um kaltes Wasser zu erhitzen. Durch ihren hohen Wirkungsgrad benötigt die Brauchwasser-Wärmepumpe für diese Aufgabe nur eine sehr geringe Strommenge und arbeitet deshalb im Vergleich zu anderen Heizsystemen besonders effizient. Das erwärmte Wasser wird in einem gut isolierten Kessel gespeichert und kann über Wochen hinweg warmgehalten werden.
In marktüblichen Wärmepumpen ist in der Regel ein Heizstab eingebaut. Dieser funktioniert wie ein Tauchsieder und erwärmt das Brauch- bzw. Heizungswasser, falls das Wärmepumpenaggregat defekt oder nicht dafür ausgelegt ist, auf höhere Temperaturen jenseits der 55 Grad. Mit intelligenten PV-Heizstäben besteht die Möglichkeit, überschüssigem Solarstrom wattgenau über den Heizstab in Warmwasser umzuwandeln. Dies ist jedoch nur im Verhältnis 1:1 möglich, weshalb wir von dieser Variante abraten. Sinnvoller ist es, den überschüssigen Solarstrom über das Wärmepumpenaggregat im Verhältnis 1:4 in thermische Energie zu überführen. Deshalb ist eine Brauchwasser-Wärmepumpe im Normalfall zu bevorzugen.
Ja. Dadurch, dass die Brauchwasser-Wärmepumpe warme, feuchte Luft ansaugt und wiederum kühle, trockene Luft ausstoßt, kann diese im Normalfall problemlos im Keller installiert werden. Das Aufstellen eines Wärmetauscher-Aggregats im Außenbereich ist nicht notwendig.
Je nach Feuchtigkeit im Keller entstehen 1-2 Liter Kondenswasser pro Tag.
Nein. Der solarthermisch erwärmte Boiler benötigt zur Brauchwasser-Erwärmung einen herkömmlichen Elektroheizeinsatz, um das Brauchwasser zu erwärmen, wenn nicht genügend Wärme aus der Sonne gewonnen werden kann. Dies ist zum Großteil im Winter der Fall. Hinzu kommt, dass eine Umwälzpumpe für den Wärmeaustausch benötigt wird, welche zusätzlich Energie verbraucht. Die Umwälzpumpe lässt das Medium von den Paneelen durch das Register des Boilers zirkulieren und erwärmt so das Brauchwasser im Boiler. Zudem sind die Investitionskosten bei Solarthermie ca. dreimal so hoch im Vergleich zur Brauchwasser-Wärmepumpe, die mit viel niedrigeren Investitionskosten überzeugt. Ein weiterer Umweltaspekt: Bei der Herstellung und Montage einer solarthermischen Brauchwasser-Unterstützung wird in wesentlich mehr graue Energie investiert.
Dieser ist in den Modellen 03 / 04 / 04D / 13 /14 eingebracht. Der Zusatzgeizstab wird in erster Linie dazu verwendet, dass bei einem übermäßigen Warmwasserverbrauch die Nacherhitzung des Brauchwassers schnellstmöglich generiert werden kann. Die keramische Hülle in den erwähnten Modellen sorgt dafür, dass der Heizstab praktisch wartungsfrei ist und zudem eine fast dreifache Lebensdauer im Vergleich zu herkömmlichen Heizstäben aufweist.
Die Modelle 13 und 14 haben eine direkt integrierte WiFi Steuerung, welche mittels einer speziellen App weltweit vom Nutzer verwendet werden kann. Der Oekoboiler wird somit dem heutigen Trend und der Entwicklung im Internet der Dinge zur Verknüpfung aller Haushaltgeräte gerecht.
Das Gerät führt automatisch alle 14 Tage eine vollkommene Legionellen-Schaltung aus. Dabei wird das Warmwasser auf eine Temperatur von 65 Grad erhitzt. Somit ist man mit Sicherheit vor Legionellen geschützt. Zudem kann das Gerät während des restlichen Zeitraums mit tieferen Temperaturen und folglich geringerem Energieaufwand betrieben werden.
Selbstverständlich hat der Oekoboiler einen Serviceflansch, über welchen das Gerät wie bei herkömmlichen Boilern regelmäßig entkalkt werden kann. Da das Brauchwasser jedoch mit einer schonenden Art über die Wärmepumpe produziert wird, setzt im Vergleich zum herkömmlichen Elektroboiler generell viel weniger Kalk an.
Wir gehen von einem Nettoluftvolumen von ca. 20m³ aus, damit der Oekoboiler im Raum und ohne Luftverrohrung betrieben werden kann. Selbstverständlich findet man durch das breite Angebot unserer Palette fast immer eine Lösung für die Einbringung eines Gerätes an allen möglichen Standorten.
Außerdem kann das Gerät mit einer intelligenten Luftverrohrung im Winter von der entstandenen Abwärme der Heizung profitieren. In den Sommermonaten kann es unterstützend für die Abkühlung der inneren Gebäudehülle beitragen. Bei sehr engen Verhältnissen kann sowohl die anzuziehende als auch die abgehende Luft von oder nach Außen ab- und zugeführt werden.
Die Wärmeleitfähigkeit von Edelstahl ist um die Hälfte geringer als die von emailliertem Stahl. Deshalb ist Edelstahl auch ein guter Isolierwerkstoff. Der Edelstahlkessel ist doppelwandig aufgebaut, was nicht nur die Sicherheit von Leckage erhöht, sondern auch einen zusätzlichen Isoliereffekt hat. Somit verliert der Oekoboiler weniger Wärme über die Hülle. Dies beschleunigt die Erwärmungsphase und verringert den Wärmeverlust um ein Vielfaches. Natürlich ist der Edelstahlkessel außen (wie alle Boiler) noch zusätzlich mit einer Isolationsschicht versehen. Zum anderen rosten Emaillierte Stahlboiler unter Umständen, weil sich die Emailschicht mit der Zeit lösen kann.
Darüber hinaus ist Edelstahl ein sehr umweltfreundliches Material. Es ist immer wieder recyclebar und verhält sich gegenüber der Umwelt oder bei Wasserkontakt neutral. Es gibt keine Auslaugung von Elementen, welche die Zusammensetzung des Wassers verändern könnten. Dies ermöglicht einen guten Schutz vor Legionellen und reduziert das Risiko von Kalkablagerungen in den Behältern.
Fazit: ein Edelstahlkessel ist somit umweltfreundlicher, hygienischer und nachhaltiger!
In den meisten Fällen lässt sich die Warmwasseraufbereitung einfach von der Öl- oder Gasheizung entkoppeln. Der Vorteil dieser Maßnahme ist, dass sie gegenüber den Energieressourcen aus Öl, Gas oder Holz enorm viel Energie sparen können. Dazu muss die Zentralheizung nur noch im Winterhalbjahr in Betrieb sein.
Es wird lediglich der normale 230V Anschluss benötigt. 400 Volt wie bei herkömmlichen Elektro Boilern sind nicht notwendig.