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Grundlast-Wärmepumpe

Die Grundlast-Wärmepumpe übernimmt den größten Teil der Heizarbeit in Ihrem Zuhause – zuverlässig, effizient und mit Strom statt Öl oder Gas. Für die wenigen richtig kalten Tage im Jahr springt eine Infrarotheizung ein. So entsteht ein cleveres Hybridkonzept, das sich gerade im Bestand ohne große Sanierung nachrüsten lässt.
Forschungsprojekt KALAMARI
Forschungsprojekt KALAMARI
Das Konzept der Grundlast-Wärmepumpe wird aktuell auch wissenschaftlich untersucht: Im Forschungsprojekt „KALAMARI“ arbeitet elio gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Bauphysik, der TU Dresden und weiteren Partnern aus Industrie und Handwerk daran, das Zusammenspiel von Wärmepumpe und Infrarotheizung im Bestand wissenschaftlich zu untersuchen. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Energieforschungsprogramms. Es ist gerade gestartet – über erste Ergebnisse informieren wir Sie, sobald sie vorliegen.

Warum eine kleinere Wärmepumpe oft die bessere Wahl ist

Viele Bestandsgebäude haben Heizkörper, die für hohe Vorlauftemperaturen ausgelegt sind. Wärmepumpen arbeiten aber am effizientesten bei niedrigen Temperaturen – eine Fußbodenheizung nachzurüsten, wäre eine aufwendige Sanierung.

Der Ausweg: Eine Wärmepumpe muss nicht die kälteste Nacht des Jahres allein bewältigen. Richtig dimensioniert deckt eine kleinere, günstigere Wärmepumpe bereits den Großteil des jährlichen Wärmebedarfs ab – die Grundlast eben. Nur an den wenigen kalten Spitzentagen hilft die Infrarotheizung punktuell nach. Beide zusammen bilden ein monoenergetisch hybrides Heizsystem: zwei Technologien, ein gemeinsamer Energieträger – Strom.

Je nach Heizlast Ihres Gebäudes setzen wir eine Abluftwärmepumpe oder eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ein. Bei kleineren Gebäuden eignet sich meist die Abluftwärmepumpe, da es sie auch in kleinen Leistungsklassen gibt. Bei größeren Heizlasten kommt auch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe infrage. Welche Lösung zu Ihrem Haus passt, klären wir im persönlichen Beratungsgespräch.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

In marktüblichen Wärmepumpen ist in der Regel ein Heizstab eingebaut. Dieser funktioniert wie ein Tauchsieder und erwärmt das Brauch- bzw. Heizungswasser, falls das Wärmepumpenaggregat defekt oder nicht dafür ausgelegt ist, auf höhere Temperaturen jenseits der 55 Grad. Mit intelligenten PV-Heizstäben besteht die Möglichkeit, überschüssigen Solarstrom wattgenau über den Heizstab in Warmwasser umzuwandeln. Dies ist jedoch nur im Verhältnis 1:1 möglich, weshalb wir von dieser Variante abraten.

Sinnvoller ist es, den überschüssigen Solarstrom über das Wärmepumpenaggregat in thermische Energie zu überführen – dabei entsteht aus einer Kilowattstunde Strom ein Vielfaches an Wärme. Deshalb ist eine Brauchwasserwärmepumpe im Normalfall zu bevorzugen.

Ja. Dadurch, dass die Brauchwasser-Wärmepumpe warme, feuchte Luft ansaugt und wiederum kühle, trockene Luft ausstoßt, kann diese im Normalfall problemlos im Keller installiert werden. Das Aufstellen eines Wärmetauscher-Aggregats im Außenbereich ist nicht notwendig.

Je nach Feuchtigkeit im Keller entstehen 1-2 Liter Kondenswasser pro Tag.

Nein. Der solarthermisch erwärmte Boiler benötigt zur Brauchwasser-Erwärmung einen herkömmlichen Elektroheizeinsatz, um das Brauchwasser zu erwärmen, wenn nicht genügend Wärme aus der Sonne gewonnen werden kann. Dies ist zum Großteil im Winter der Fall. Hinzu kommt, dass eine Umwälzpumpe für den Wärmeaustausch benötigt wird, welche zusätzlich Energie verbraucht. Die Umwälzpumpe lässt das Medium von den Paneelen durch das Register des Boilers zirkulieren und erwärmt so das Brauchwasser im Boiler. Zudem sind die Investitionskosten bei Solarthermie ca. dreimal so hoch im Vergleich zur Brauchwasser-Wärmepumpe, die mit viel niedrigeren Investitionskosten überzeugt. Ein weiterer Umweltaspekt: Bei der Herstellung und Montage einer solarthermischen Brauchwasser-Unterstützung wird in wesentlich mehr graue Energie investiert.

Die keramische Hülle macht den Heizstab praktisch wartungsfrei und sorgt für eine fast dreifache Lebensdauer im Vergleich zu herkömmlichen Heizstäben.

Alle Modelle haben eine direkt integrierte WiFi Steuerung, welche mittels einer speziellen App weltweit vom Nutzer verwendet werden kann. Der Oekoboiler wird somit dem heutigen Trend und der Entwicklung im Internet der Dinge zur Verknüpfung aller Haushaltgeräte gerecht.

Das Gerät führt automatisch alle 14 Tage eine vollkommene Legionellen-Schaltung aus. Dabei wird das Warmwasser auf eine Temperatur von 65 Grad erhitzt. Somit ist man mit Sicherheit vor Legionellen geschützt. Zudem kann das Gerät während des restlichen Zeitraums mit tieferen Temperaturen und folglich geringerem Energieaufwand betrieben werden.

Selbstverständlich hat der Oekoboiler einen Serviceflansch, über welchen das Gerät wie bei herkömmlichen Boilern regelmäßig entkalkt werden kann. Da das Brauchwasser jedoch mit einer schonenden Art über die Wärmepumpe produziert wird, setzt im Vergleich zum herkömmlichen Elektroboiler generell viel weniger Kalk an.

Wir gehen von einem Nettoluftvolumen von ca. 20m³ aus, damit der Oekoboiler im Raum und ohne Luftverrohrung betrieben werden kann. Selbstverständlich findet man durch das breite Angebot unserer Palette fast immer eine Lösung für die Einbringung eines Gerätes an allen möglichen Standorten.

Außerdem kann das Gerät mit einer intelligenten Luftverrohrung im Winter von der entstandenen Abwärme der Heizung profitieren. In den Sommermonaten kann es unterstützend für die Abkühlung der inneren Gebäudehülle beitragen. Bei sehr engen Verhältnissen kann sowohl die anzuziehende als auch die abgehende Luft von oder nach Außen ab- und zugeführt werden.

Die Wärmeleitfähigkeit von Edelstahl ist um die Hälfte geringer als die von emailliertem Stahl. Deshalb ist Edelstahl auch ein guter Isolierwerkstoff. Der Edelstahlkessel ist doppelwandig aufgebaut, was nicht nur die Sicherheit von Leckage erhöht, sondern auch einen zusätzlichen Isoliereffekt hat. Somit verliert der Oekoboiler weniger Wärme über die Hülle. Dies beschleunigt die Erwärmungsphase und verringert den Wärmeverlust um ein Vielfaches. Natürlich ist der Edelstahlkessel außen (wie alle Boiler) noch zusätzlich mit einer Isolationsschicht versehen. Zum anderen rosten Emaillierte Stahlboiler unter Umständen, weil sich die Emailschicht mit der Zeit lösen kann.

Darüber hinaus ist Edelstahl ein sehr umweltfreundliches Material. Es ist immer wieder recyclebar und verhält sich gegenüber der Umwelt oder bei Wasserkontakt neutral. Es gibt keine Auslaugung von Elementen, welche die Zusammensetzung des Wassers verändern könnten. Dies ermöglicht einen guten Schutz vor Legionellen und reduziert das Risiko von Kalkablagerungen in den Behältern.

Fazit: ein Edelstahlkessel ist somit umweltfreundlicher, hygienischer und nachhaltiger!

In den meisten Fällen lässt sich die Warmwasseraufbereitung einfach von der Öl- oder Gasheizung entkoppeln. Der Vorteil dieser Maßnahme ist, dass sie gegenüber den Energieressourcen aus Öl, Gas oder Holz enorm viel Energie sparen können. Dazu muss die Zentralheizung nur noch im Winterhalbjahr in Betrieb sein.

Es wird lediglich der normale 230V Anschluss benötigt. 400 Volt wie bei herkömmlichen Elektro Boilern sind nicht notwendig.

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